Babytragen und -tragehilfen gibt es für nahezu jeden Anspruch. Die gebräuchlichste Art ist die, in der die Kinder in einer Stoff-Konstruktion aus Riemen und Schnallen bestehend sitzen und im Windelbereich von einem Steg gehalten werden. Andere - meist auf dem Rücken tragbare - Modelle werden mit einem robusten Metall-Gestänge stabilisiert und sind vorwiegend für ältere Kleinkinder gedacht. Mit solchen Tragen sind auch längere Touren und Wanderungen möglich. Dann sitzen die Kinder allerdings nicht mehr am Bauch, sondern auf dem Rücken.
Die natürlichste Form einer Trage ist ein Tuch. Dieses schlingen sich Mütter oder Väter mit einer speziellen Technik um den Oberkörper und setzen das Kind entweder in Höhe des Bauches, auf der Hüfte oder auf dem Rücken hinein. Wer bei der Entscheidung über die richtige Sitzsituation flexibel bleiben möchte und je nach Gemütslage des Kindes oder der eigenen Befindlichkeit entscheiden möchte, kann das auch tun. Es gibt mittlerweile einige Modelle, die entsprechend multifunktional verwendbar sind.
An der Frage wie und womit man sein Baby am sichersten und besonders schonend transportiert sind fast schon ganze Stillgruppen oder anderweitige Mütter-Bekanntschaften zerbrochen. Wer eine alternative Transport-Möglichkeit zum Kinderwagen sucht, sollte aber nicht nur auf die gut gemeinten Ratschläge anderer hören, sondern vor allem eigene Ansprüche und Vorstellungen einfließen lassen.