Bauchtragen sind Vorrichtungen, die zumeist aus einem robusten Stoff, Leder oder Kunstleder bestehen und die man sich mittels Riemen und Schnallen um den Oberkörper bindet. Das Baby „sitzt“ dann etwa in Bauchhöhe vorn, seitlich oder auf dem Rücken und wird von einer Art Steg im Windelbereich festgehalten. Es gibt aber auch Modelle, bei denen die Kleinen auf der Seite oder auch auf dem Rücken sitzen. Wie und wo auch immer: in jedem Fall wird das Gewicht optimal verteilt und so Rücken und Wirbelsäule des Tragenden geschont und entlastet.
Wichtig ist, dass das Gesichtchen immer dem Kopf des Tragenden zugewandt ist. Nur so kann sich das Kleine auch mal zurückziehen und die beim neugierigen Schauen und Staunen gewonnenen Eindrücke verarbeiten. Es legt dann einfach das Köpfchen an die Brust von Mama oder Papa, kuschelt sich in den weichen Stoff und schließt die Äuglein. Die meisten Tragen sind sehr weich gepolstert, verfügen über Kopfstützen und passen sich so den kleinen Körpern bereits ab der Geburt optimal an.
Bauchtragen sind bei einer richtigen Anwendung gut für die Entwicklung des Kindes und entlasten Eltern im Alltag mit dem Baby. Praktisch sind sie vor allem bei Spaziergängen in unwegsamem Gelände oder auch beim Einkaufen. Kleinere Brei-, Tee- oder Milch-“Unfälle“ sind kein Problem, da die Bauchtragen meist aus waschbarem Material bestehen und mit ein wenig Seifenwasser oder in der Waschmaschine ganz schnell wieder sauber sind.