Auch für Bauch- und Rückentragen gibt es Tests, die die Sicherheit der Produkte ganz genau unter die Lupe nehmen. Das bekannte TÜV-Siegel sowie das GS(geprüfte Sicherheit)-Zeichen sind damit auf alle Fälle ein sicherer Hafen bei der Wahl der persönlichen Trage. Allerdings gibt es auch Hersteller, denen die jährliche TÜV-Nachkontrolle auf Dauer zu teuer geworden ist und die deshalb auf das Siegel verzichten. Solche Tragen sind nicht in jedem Fall schlechter als andere.
Ein gut geschulter Fachhändler kennt die Vor- und Nachteile der verschiedenen Marken meist ganz genau und hat auch die Neu- oder Weiterentwicklungen älterer Serien immer im Blick. Dabei sind nicht immer die vermeintlich bekannten und traditionellen Marken auch die besten. Wichtig sind ein optimaler Sitz des Kindes und die Möglichkeit, das Kleine auch leicht selbst anlegen zu können. Nichts ist schrecklicher, als wenn das Liebste auf der Welt wegen einer zu schwierigen Technik beim Umlegen runterrutscht und auf dem Boden aufschlägt!
Einige Modelle haben deshalb Gurt und Trage getrennt. So können zunächst die Gurte in eine optimale Position gebracht und dann in aller Ruhe das Kind komfortabel in die Trage gewickelt werden. Zum Schluss wird die Trage mit den Gurten verbunden. A und O ist auch eine stabile Vorrichtung, die für einen festen Halt der Trage an den Gurten sorgt.